Immunsupprimierte Patienten in der Onkologie

Immunsupprimierte Patienten in der Onkologie

Immunsupprimierte Patienten haben ein besonders hohes Risiko, an Infektionen zu erkranken, mit weitreichenden Folgen für den weiteren Behandlungserfolg der onkologischen Erkrankung. Die Ursachen hierfür liegen in der Erkrankung selbst oder der durchgeführten Therapie. Durch die Einteilung in 3 Risikogruppen können spezifische Maßnahmen im Bereich der pflegerischen Infektionsprophylaxe ergriffen werden, um die Patienten bestmöglich zu schützen und gleichzeitig die Einschränkungen in ihrer Alltagsgestaltung möglichst gering zu halten. Anleitungsthemen in diesem Zusammenhang sind einerseits die Beobachtung des Patienten auf Infektionszeichen und seine Beratung hinsichtlich Hygienemaßnahmen. An- dererseits das Ergreifen von Maßnahmen zum Schutz des Patienten, angefangen bei eigenen Hygienemaßnahmen über spezielle Isolationen bis hin zu besonderer Essens- und Trinkwasserversorgung. Nicht zuletzt spielt dabei auch immer die psychosoziale Betreuung eine wichtige Rolle, die den Auszubildenden verdeutlicht werden muss, da die Patienten die ge- troffenen Maßnahmen zusätzlich zur Krankheit als Belastung erleben. Auszubildende können deswegen in Lernaufgaben zur Versorgung immunsupprimierter Patienten in allen 5 Kompetenzen vertiefende Kenntnisse erlangen.

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