Sprachbarrieren fachlich und sozial begegnen

Sprachbarrieren fachlich und sozial begegnen

Die Zuwanderungszahl von Migranten nach Deutschland steigt merklich. Viele Menschen mit Migrationshintergrund haben entweder im Heimatland eine pflegefachliche Qualifikation erworben oder möchten die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann absolvieren. Die Zulassungsvoraussetzungen für diese Ausbildungsform bedingen das sprachliche Grundniveau B1 gemäß des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GER). Theoretisch und praktisch ausbildende Einrichtungen setzen oft eine eigene Mindestanforderung von guten Deutschkenntnissen unter dem Niveau B2 voraus. Doch ein solches Sprachniveau – egal ob B1 oder B2 – bedeutet nicht gleichermaßen, dass eine Kommunikation ungehindert und flüssig mit einer entsprechend vorhandenen Sprachkompetenz im Hör- und Sprechverstehen einhergeht. Diese Kompetenz zu analysieren und geeignete Maßnahmen in Methodik und Didaktik zu adaptieren stellt die größte Herausforderung für Praxisanleitende dar. Der folgende Artikel greift theoretische Hintergründe der Sprache auf, um so adäquat in Anleitungssituationen auf eventuelle Sprachbarrieren mit einem fundierten Wissen reagieren zu können.

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