Die kompetenzorientierte Pflegeausbildung gestalten

Die kompetenzorientierte Pflegeausbildung gestalten

Sätze wie „Das hast du schon ganz gut gemacht“, „Ich bin sehr zufrieden mit dir“, „Du musst noch an dir arbeiten“ sind allesamt typische Beurteilungen, die Pflegeauszubildende immer wieder hören – nach Anleitungssituationen, Praxisbegleitungen oder auch am Ende eines praktischen Einsatzes. Solche Aussagen mögen zwar erkennen lassen, wie Anleitende die Leistungen des Auszubildenden einschätzen. Eine konkrete Aussage über Stärken oder Entwicklungspotenziale der angehenden Pflegefachkräfte lässt sich davon aber nicht ableiten. Grundsätzlich gilt, dass Auszubildende ihre Fähigkeiten nur mithilfe einer konkreten, kompetenzorientierten Einschätzung weiter ausbauen können. Das neue Pflegeberufegesetz fordert die Förderung von unterschiedlichen Kompetenzen. Und nur das Zusammenspiel dieser Kompetenzen macht angehende Pflegefachfrauen/-männer handlungskompetent. Um die Kompetenzentwicklung gezielt zu fördern, müssen sich Aufgabenstellungen für Lern- und Anleitungssituationen daran orientieren, auf welcher Kompetenzstufe Pflegeauszubildende sich zum jeweiligen Zeitpunkt ihrer Ausbildung befinden.

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